Dez 1

Von jungen Alten – Designklassiker von Ligne Roset

Design, Innenarchitektur

New in town oder alter Hut?

Was meinen Sie? Eine mosaikartige Wohnlandschaft drapiert in die Mitte des Zimmers. Coole Idee für Lofts, Studios und die immer beliebter werdende offene, großzügige Wohnarchitektur. Neu am Einrichtungshimmel? Weit gefehlt – Asmara von Ligne Roset hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel und entstammt den „roaring sixties“. So frisch muss man mit 54 Jahren erst mal aussehen. Asmara ist ein modulares Sofaprogramm aus konkaven und konvexen Formen mit Stretchbezug, die sich dem Körper sinnlich anschmiegen.
Als Bernard Govin das Modell 1966 erfindet, ist er 26 Jahre alt und sieht vor allem die Funktion, die es erfüllen soll: die einer Sitzgelegenheit und Liegewiese (genau, da war doch was…Kommunen!) für Gruppen. Konzipiert mit der Vorstellung, den Raum zu definieren und zu modulieren.


Die Module machen das Gestalten leicht – Liegewiese mit ASMARA

Flower Power fürs Wohnzimmer

Seit den 1970-iger Jahren ist TOGO von Ligne Roset das Synomym für zeitgenössisches Wohnen. Das erste Vollschaum-Polstermöbel, einfach und zugleich äußerst raffiniert für den legeren, ungezwungenen Lebensstil. Die niedrige Sitzhöhe und die muldenförmigen Sitzflächen und Rückenlehnen lassen das Lebensgefühl der Siebzigerjahre wieder aufleben. Von wegen in die Jahre gekommen!


Funktionierte in den 1970-igern genauso wie 2020 – Togo von Ligne Roset

Mother Nature – Pukka


Erinnert auch an die Nanas von Niki de Saint Phalle – Sofa Pukka

Ein kreatives und sinnlich anmutendes Modell. Mit ihrem absoluten Komfort ist die Kollektion Pukka ein Design-Schmuckstück, dessen Wurzeln in den großen Zeiten von B&B Italia liegen, als Gaetano Pesce 1969 seine Kollektion UP5 vorstellte. Dieses Design weist anatomische Merkmale und eindeutige anthropomorphe Anklänge auf. Die Allegorie der Mutterschaft, Votivstatuen die an prähistorischer Fruchtbarkeitsgöttinnen erinnern.
Der Designer Yabu Pushelberg nimmt dieses Thema für Ligne Roset auf, fügt aber gleichzeitig eine weiche und organische Formgebung hinzu, die den Raum mit sinnlichem Komfort erfüllt.

Plumy – bequeme Zeitreise


Knuffig, kuschelig und kein bisschen retro – Plumy

Auch die 1980-iger sind wieder im Trend. Wie knuffige, übergroße Kissen wirken die Sessel und Sofas von Plumy. Der Entwurf der französischen Designerin Annie Hiéronimus aus dem Jahr 1980 ist seit 2016 bei Ligne Roset wieder im Programm. Plumy ist dank der Schaumstoffe neuerer Generation noch bequemer, komfortabler und langlebiger geworden.

Nomen est omen: Plumy – die Feder

Plumy, die komfortable Wohlfühlzone, die ihrem Namen – „plume“ steht im Französischen für Feder – alle Ehre macht. Die aufklappbaren Sitzkissen ermöglichen zusammen mit dem Hocker sehr entspannte Sitz- und Liegepositionen. Sowohl die Rückenlehnen als auch die Sitzflächen sind nach oben und unten aufklappbar und können in Kopf- und Fußstützen verwandelt werden. Die Konsequenz daraus ist eine betont lockere Passform der Stoff- oder Lederbezüge mit markanten Faltenwürfen: Ganz so, wie es sich für Klassiker der achtziger Jahre gehört.

Fazit: Designikonen, zwar in die Jahre gekommen but still alive …und wie!

Weitere Informationen zu der Kollektion und allen Möbeln von Ligne Roset finden Sie hier.

 




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