Nov 13

Bratislava calling!

Innenarchitektur

Umbau eine Callcenters bei unseren europäischen Nachbarn

Hört man Bratislava, so denkt man entweder an prunkvolle barocke, oder schmucklose sozialistische Bauten. Auf letzteres traf unsere Architektin der Plankooperation, als sie beauftragt wurde, in der slowakische Hauptstadt ein  Callcenter zeitgemäß umzubauen.

Der Firmenleitung war wichtig, mit einem angenehmen Arbeitsumfeld ihre Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern auszudrücken und dabei auch deren Motivation zu steigern.

vorher

Die Schaffung von Entspannungszonen in einem ansonsten hochtechnisierten Umfeld, soll für Erholungphasen sorgen und durch eine „Wohlfühlatmosphäre“ sollte die Kommunikation und der Zusammenhalt der Mitarbeiter positiv beeinflusst werden – Gespräche anstelle unzähliger Emails.

nachher

Unsere Innenarchitektin schuf gleich mehrere Kommunikationszonen um den verschiedenen Anforderungen für die Erholungsphasen der Mitarbeiter gerecht zu werden.

So finden sich überall verschiedene Sofa- und Sesselelemente mit Pflanzinseln und Pflanztröge. Der Teppichboden mit beruhigenden Grüntönen und der Komplementärfarbe rot (für Energie), wirkt dabei wie eine blühende Wiese – eine Insel der Natur – in einer technischen Welt.

SO oder so?

Seit jeher ist die Küche ein Kommunikationszentrum. In diesem Fall besticht sie durch eine runde Formgebung, die unsere Architktin geschickt in Szene setzt. In blau getüncht und kombiniert mit Holzelementen in Eiche hell, wird die runde Wand durch den Einsatz von Strahlern betont. Die Theke im Innenraum der Küche (Titelbild) bringt eine gewisse Lässigkeit ins Spiel.

vorher

nachher

Die Kaffee Bar wird ausgelagert und findet außerhalb der Küche ihren Platz. Sie ist mit modernsten Kaffeeautomaten, für die Zubereitung von Heißgetränken aller Art, ausgestattet und wird durch geschickte Platzierung zugleich wichtiger Bestandteil des Lounge Bereiches.

Ein wesentliche Rolle spielt auch das neue Lichtkonzept. Es kommen flexible Arbeitsplatz-Stehleuchten mit direktem und indirektem Licht in neuester LED-technik zum Einsatz.

Besonderen Augenmerk legt die Architektin hier auf die Qualität der LED-Chips: Wichtig ist ein größtmöglicher Farbwiedergabewert, der so nah als möglich an Sonnenlicht herankommt, sprich, mit einer Lichtfarbe, die die Aktivität fördert ohne das Wohlbefinden zu zerstören.

plankooperation, Ute Horbach, Licht im werkhaus




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